Schlusswort

Nun bleibt mir also nur noch, ein Schlusswort zu schreiben.
Ich hoffe, Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, mit dieser Festschrift einen kleinen Einblick in das Leben und die Geschichte des GRC gegeben zu haben. Ein kleiner Einblick – das war mein Ziel, und auf Papier gedruckt mehr zu geben ist auch nur schwer möglich. Um mehr als nur einen kleinen Einblick, einen Fetzen GRC zu bekommen, muss man selber Mitglied im GRC sein, oder gewesen sein, auf Wanderfahrten fahren, zum normalen Rudern, zum Bootsdienst und zu Versammlungen kommen, an Regatten teilnehmen, bei Schulfesten im Rudertrikot herumlaufen und/oder Waffeln verkaufen, mit den Anderen gute und schlechte Zeiten durchmachen, und so weiter.
Nur wenn man sich die Zeit dazu nimmt, hat man die Möglichkeit, die volle Vielfalt, den Geist dieser Gemeinschaft zu erkennen, einer Gemeinschaft, die aus vielen jungen Menschen besteht, die allesamt einen total verschiedenen Charakter haben, und sich trotzdem, oder gerade deswegen zu einem Ganzen zusammenfügen, zu einem Verein, der seinesgleichen sucht. Ein Verein, der für mich ab dem 13ten Lebensjahr allgegenwärtig war, und mich maßgeblich geprägt hat.

Ich wünsche mir, dass der Gymnasial-Ruder-Club weiterhin die Leute, die mit ihm in Berührung kommen, begeistert und prägt. Ich wünsche allen aktiven Mitgliedern, insbesondere den Anfängern und kommenden Generationen, viel Freude am Ruderbetrieb und an allem, was in und um den GRC sonst von statten geht.
Nun schließe ich mit einem Zitat von Friedrich Schiller, das ich beim recherchieren im Jahresbericht des städtischen Gymnasiums aus dem Jahre 1930/31 fand:

„Rastlos vorwärts mußt du streben,
nie ermüdet stille stehn,
willst du die Vollendung sehn.“
Roman Meissner

PS (Ergänzung der Einleitung):
Ach ja, noch etwas: Im Gegensatz zu Kanuten sind Ruderer so schnell, daß sie es auch bei Flüssen mit hoher Fließgeschwindigkeit schaffen, gegen die Strömung zurück zu fahren, und doch noch in der Kneipe einzukehren.