Satzung

1. Namen, Ziele und Kennzeichen

§ 1 [Namen, Zweck, Sitz und Geschäftsjahr]
(1) Der Club trägt den Namen „Gymnasial-Ruder-Club am städtischen Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn“.
Gründungsjahr des Clubs ist 1906.
(2) Als nicht eingetragener Verein ist er eine freie Vereinigung von Schülern des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bonn.
Er hat die Aufgabe, durch sportgemäße Pflege des Ruderns bei seinen Mitgliedern Bereitschaft zur Pflichterfüllung und Verantwortung, kameradschaftlichem Sinn und körperlicher Ertüchtigung zu erzielen.
(3) Der Sitz des Clubs ist Bonn.
(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 [Clubfarben]
Die Clubfarben sind schwarz, weiß und rot.
Der Clubstander ist ein weißer Wimpel mit schwarzem Rand und rotem, achteckigem Stern.
Das Clubtrikot ist weiß und zeigt einen roten, achteckigen Stern auf schwarzem Diagonalbalken.

§ 3 [Mitgliedschaft in anderen Organisationen]
Der Club ist Mitglied im Stadtsportbund Bonn und im Landessportbund Nordrhein-Westfahlen.
Eine Unfallversicherung besteht durch die Sporthilfe.

2. Mitgliedschaft

§ 4 [Mitgliedschaftsarten]
Mitglieder sind:

Darüber hinaus nehmen Anfänger am Vereinsleben teil, ohne den Staus eines Mitgliedes zu besitzen.

§ 5 [Beginn und Ende der Mitgliedschaft]
(1) Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, die als ordentliches Mitglied in den Club aufgenommen werden möchten, können dies dem Vorstand durch einen ausgefüllten Aufnahmeantrag nach Vordruck anzeigen.
Vorraussetzung für die Aufnahme in den Club ist die

(2) Über die Aufnahme als ordentliches Mitglied entscheidet der Vorstand vor der Jahreshauptversammlung. Billigt der Vorstand die Aufnahme, erfolgt diese auf der Jahreshauptversammlung vor den Neuwahlen des Vorstands mit Überreichung eines Clubausweises. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, hat er dies schriftlich begründet dem Betroffenen mitzuteilen. Bei Ablehnung des Aufnahmegesuchs hat der Bewerber das Recht, Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einzulegen. Diese Entscheidet dann endgültig über die Aufnahme mit einfacher Mehrheit.
(3) Die Mitgliedschaft erlischt durch:

(4) Der freiwillige Austritt ist nur zum Monatsende statthaft und ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.
Der Ausschluss kann im Sinne des § 16, Abs. 4, Nr.3 von Protektor und Direktor und § 22,Abs. 3, S. 1 vom Vorstand verhängt werden,

Das auszuschließende Mitglied ist vor der Entscheidung zu hören.
Der ausschließende Beschluss ist dem Mitglied schriftlich, mit Begründung versehen, zuzustellen.

§ 6 [Ordentliche Mitglieder]
Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, am allgemeinen Ruderbetrieb und Vereinsleben des Clubs teilzunehmen und haben Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen.

§ 7 [Ehrenmitglieder]
Verdienten Alten Herren oder Nichtmitgliedern, die sich in hervorragender Weise um das Wohl des Clubs verdient gemacht haben, kann der Vorsitzende bei einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung in Übereinstimmung mit dem Altherren-Verband die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
Ehrenmitglieder haben die Rechte eines ordentlichen Mitgliedes.
Sie sind von allen Mitgliedschaftspflichten befreit.

§ 8 [Hospitierende Mitglieder]
(1) Wer das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium nicht besucht, kann schriftlich die Aufnahme in den Club als hospitierendes Mitglied beim Vorstand beantragen, welcher darüber mit 2/3-Mehrheit abstimmt; § 5, Abs. 1, S. 2 gilt entsprechend.
Im Falle der Aufnahme überreicht der Vorstand dem Antragssteller umgehend einen Clubausweis.
(2) Hospitierende Mitglieder können keine Ämter innehaben, ansonsten sind sie den ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt.
Ein vor dem Abitur von der Schule abgehendes ordentliches Mitglied wird automatisch zum hospitierenden Mitglied.

§ 9 [Anfänger]
(1) Zwischen der Abgabe des Aufnahmeantrages und der Entscheidung über die Aufnahme als ordentliches Mitglied hat der Aufnahmebewerber den Status eines Anfängers.
(2) Anfänger dürfen nach Maßgabe der Ruderordnung am Ruderbetrieb teilnehmen.
Sie haben kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.
Ihnen obliegen alle Mitgliedschaftspflichten.
Der Vorstand entscheidet über eine eventuelle Befreiung der Anfänger von bestimmten Mitgliedschaftspflichten.

§ 10 [Aufnahmegebühr]
Für die Aufnahme als ordentliches oder hospitierendes Mitglied kann auf Vorschlag des Vorstandes eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Aufnahmegebühr erhoben werden. Im Moment ist dies ein Betrag von 15€.

§ 11 [Mitgliedschaftspflichten]
(1) Mitglieder sind verpflichtet, das Ansehen des Clubs durch ihr Verhalten in der Schule, im Bootshaus und auf Fahrten jederzeit zu wahren und den Weisungen der Vorstandsmitglieder Folge zu leisten.
Satzung und erlassene Ordnung sind von ihnen zu beachten.
(2) Mitglieder sind verpflichtet, alle von der Mitgliedsversammlung beschlossenen Mitgliedsbeiträge, Umlagen und Sonderzeichen zu zahlen. Diese belaufen sich aktuell auf 5€ pro Monat
Geraten Mitglieder mit den ihnen obliegenden Zahlungen in Verzug, kann der Vorstand im Einvernehmen mit dem Protektor eine angemessene Mahngebühr erheben.
(3) Jedes Mitglied ist zu einer gewissen Anzahl an Arbeitsstunden am Bootsmaterial verpflichtet, bei deren Nichtverrichtung eine Sonderzahlung erhoben wird.
Deren Höhe wird von der Mitgliederversammlung, die Anzahl der Arbeitsstunden vom Vorstand festgelegt, wobei diese zwei Stunden pro Monat nicht überschreiten darf.
Die Pflicht zum Bootsdienst gilt nicht für Vorstandsmitglieder.
(5) Aus wichtigen Gründen kann der Vorstand einem Mitglied auf schriftlich begründeten Antrag hin diese Pflicht ganz oder teilweise erlassen.

3. Organe und ihre Aufgaben

§ 12 [Organe und Aufgaben]
Organe des Vereins sind:

§ 13 [Mitgliederversammlung]
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
(2) Mitgliederversammlungen sind:

(3) In jedem Jahr hat mindestens eine Jahreshauptversammlung sowie eine weitere Mitgliederversammlung stattzufinden.
(4) Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden mit einer Frist von mindestens zwei Wochen durch Aushang unter der Abgabe der vorläufigen Tagesordnung einberufen.
Bei zusätzlicher Ankündigung mittels Schuldurchsage reicht bei sonstigen Mitgliederversammlungen eine Ladungsfrist von fünf Tagen.
Der Vorsitzende leitet alle Versammlungen.
(5) Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden und dem Protektor.
(6) Stimmberechtigt sind alle Ehrenmitglieder, ordentliche und hospitierende Mitglieder, soweit ihnen nicht das Stimmrecht entzogen wurde.
(7) Eine Mitgliederversammlung kann mit ?- Mehrheit die Entlassung einzelner Vorstandsmitglieder beschließen.
(8) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen

Die Einladungsfrist muss mindestens eine weitere Woche beantragen.
(9) Einzelne Mitglieder haben das Recht, vom Vorstand von ihnen gewünschte Themen als Tagesordnungspunkte der nächsten Mitgliederversammlung aufzunehmen, wenn mindesten 1/5 der Mitglieder diesen Antrag schriftlich unterstützt.
(10) Eine Mitgliederversammlung mit Ausnahme der Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte aller ordentlichen und hospitierenden Mitglieder, die stimmberechtigt sind, anwesend ist.
Ist eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so hat der Vorstand eine neue Versammlung mit gleicher Tagesordnung unter Einhaltung einer Einladungsfrist von einer Woche einzuberufen.
Diese Wiederholungsversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Stimmberechtigten auf jeden Fall beschlussfähig.
Die Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
(11) Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nicht ausdrücklich andere Mehrheiten vorsieht.
Mehrheiten beziehen sich auf die jeweils anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Auf Antrag sind Abstimmungen geheim durchzuführen.
(12) Die nach dieser Satzung und weiteren Ordnungen des Vereins der Mitgliederversammlung übertragenen Zuständigkeiten können nicht anderen Gremien übertragen werden.
Es handelt sich um ausschließliche Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung.

§ 14 [Jahreshauptversammlung]
(1) Zu Beginn des Geschäftsjahres findet eine Jahreshauptversammlung statt, die vom Vorstand einzuberufen ist.
Tagesordnungspunkte sind in empfohlener Reihenfolge:

(2) Vor den Neuwahlen zum Vorstand ist dem alten Vorstand (im Sinne des § 15, Nr. 1-6) Entlastung zu erteilen, womit diesem eine ordnungsgemäße Amtsführung bescheinigt wird.
Die Jahreshauptversammlung entlaste jedes Vorstandsmitglied einzeln.
Wird einem Vorstandsmitglied die Entlastung nicht erteilt, so ist dessen Entlastung zum Gegenstand der Tagesordnung der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu machen.
Bis dahin sind die Gründe, die zum Unterlassen der Entlastung geführt haben, von Vorstand und Protektor aufzuklären.
(3) Die Jahreshauptversammlung wählt den Vorsitzenden sowie jedes einzelne Vorstandsmitglied und die beiden Vertrauensleute mit jeweils absoluter Mehrheit; wird diese nicht erreicht, wird im zweiten Wahlgang mit einfacher Mehrheit über diejenigen beiden Kandidaten abgestimmt, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten.
Aus den Mitgliedern des neuen Vorstandes mit Ausnahme des 3. Bootswartes wählt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit den Vertreter des Vorsitzenden.
Die Amtszeit des Vorstandes beträgt ein Jahr, die des 3. Bootswartes nur ein halbes Jahr.
Eine Entlastung und Neuwahl des dritten Bootswartes erfolgen zusätzlich nach der gleichen Vorgehensweise auf einer Mitgliederversammlung, die vom Vorsitzenden in den ersten drei Wochen nach den Sommerferien einzuberufen ist.

§ 15 [Vorstand]
Dem Vorstand gehören an:

§ 16 [Protektor]
(1) Das Protektorat hat ein Lehrer der Schule inne, der auf Vorschlag einer Mitgliederversammlung vom Direktor ernannt wird.
Durch die Ernennung wird der Protektor ordentliches Mitglied des Clubs.
(2) Der Protektor vertritt den Club nach außen, dazu kann er auch den Vorsitzenden bevollmächtigen.
Er kontrolliert die Ordnungsgemäßheit der Arbeit der Vorstandmitglieder unter größtmöglicher Wahrung deren Eigenverantwortlichkeit.
(3) Alleinige Zuständigkeit besteht hinsichtlich aller Versicherungsahngelegenheiten einschließlich Schadensmeldungen, der Beantragung von Zuschüssen, sowie allen sonstigen Angelegenheiten, die eine langfristige Planung erfolgen oder wegen der Unerfahrenheit oder fehlenden Geschäftsfähigkeit der Schüler eine Zuständigkeit des Protektors notwendig machen.
Er kann sich hierbei jedoch der Hilfe von Vorstandsmitgliedern bedienen.
Insbesondere liegt unbeschadet § 18, Abs. 2, S. 2 die alleinige Verfügungsmacht über die Gelder des Clubs beim Protektor, er führt treuhänderisch sämtliche Konten des Clubs.
Der Protektor ist seitens des Vorstandes umgehen über alle Angelegenheiten zu informieren, die in seine (des Protektors) Zuständigkeit fallen.
(4) Protektor und Direktor können durch gemeinsamen Beschluss

(5) Kann zwischen Protektor und Vorstand eine Einigung über eine Entscheidung nicht herbeigeführt werden, so ist der Schulleiter zu beteiligen.

§ 17 [Vorsitzender]
(1) Der Vorsitzende leitet unbeschadet § 16 den gesamten Club.
Er ist insoweit für eine ordnungsgemäße Amts- und Vereinsführung dem Club, der Schule und dem Altherren-Verband verantwortlich.
Er wird in seiner Arbeit durch die Vorstandsmitglieder unterstützt.
(2) Entscheidungen des Vorsitzenden, die in das Aufgabengebiet eines anderen Vorstandsmitgliedes reichen, müssen im Einvernehmen mit dem betreffenden Vorstandsmitglied getroffen werden.
Kommt keine Einigung zwischen diesen zustande, entscheidet der Vorstand auf einer Vorstandssitzung, die sobald wie möglich vom Vorsitzenden einzuberufen ist.

§ 18 [Übriger Vorstand]
(1) Der Ruderwart leitet den gesamten Ruderbetrieb unter Beachtung der Ruderordnung.
Er ist darüber hinaus für die Kilometerstatistik, die Organisation der DRV-Fahrtenabzeichen und für die Regattameldungen verantwortlich.
(2) Der Kassenwart verwaltet die Clubkasse, zieht die Beiträge, Umlagen und Gebühren ein und führt ein Hauptbuch über alle Ein- und Ausgaben sowie ein Personenkonto.
Der Barbestand, der beim Kassenwart ruht, muss auf 300 € beschränkt sein; über diesen kann er verfügen, um notwendige, ausschließlich Vereinszwecken dienende Anschaffungen zu tätigen.
Über jede dieser Anschaffungen hat er dem Vorstand auf der nächsten Vorstandssitzung Rechenschaft zu erteilen.
(3) Der Schriftwart führt den Schriftwechsel und die Versammlungsprotokolle; er ist für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit, den Jahresbericht, die Mitgliederliste und das Clubarchiv verantwortlich.
Er macht alle wichtigen Bestimmungen sowie die Versammlungsprotokohle innerhalb einer Woche durch Anschlag bekannt.
Er übergibt dem Vorsitzenden und dem Protektor sowie der Schulleitung Abschriften zur Kenntnisnahme und übersendet ein Exemplar des Jahresberichtes an den Altherren-Verband.
(4) Die drei Bootswarte sind für das Bootsmaterial, die Abhaltung des Bootsdienstes, das Werkzeug, den Werkraum und die Anlegestelle verantwortlich.
(5) Der Bootshauswart ist für das Bootshaus, den Umkleideraum und den Bootshausvorplatz verantwortlich.
(6) Vorstandmitglieder sind unbeschadet von § 18(2) nicht berechtigt, eigenmächtig über Mittel des Clubs zu verfügen.

§ 19 [Verhinderung eines Vorstandmitgliedes]
(1) Falls ein Vorstandmitglied länger als einen Monat in der Wahrnehmung seines Amtes verhindert ist (mit Ausnahme der Schulferien), ist sein Amt zu vertreten.
Der Vorstand hat auf entsprechende Mitteilung des betreffenden Vorstandsmitgliedes dessen Aufgabenbereich zunächst einem anderen Vorstandsmitglied zu übertragen.
Im Falle eins Ausfalls für länger als sechs Wochen ist in Abstimmung mit dem Protektor und dem Direktor ein kommissarischer Vertreter vom Vorstand zu bestimmen.
Falls das betroffene Vorstandsmitglied die Aufgabe des Vorsitzenden ausübt, muss die Ersatzbestellung durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung erfolgen.
Die Beschlussfassung muss mit der Mehrheit der Versammlung erfolgen.
(2) Das gewählte Vorstandsmitglied führt das Amt kommissarisch und nur bis zum Ende der Verhinderung des eigentlichen Vorstandsmitgliedes, längstens bis zur nächsten Jahreshauptversammlung.
Gleiches gilt für die Vertretung des Vorsitzenden. ³Der Status eins kommissarischen Vorstandsmitgliedes ist dem eines ordentlichen Mitgliedes gleichzusetzen.

§ 20 [Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes]
Bei freiwilligem Rücktritt oder Clubausschluss eines Vorstandsmitgliedes, sowie bei Beschlüssen einer Mitgliederversammlung gemäß § 13, Abs. 6 hat der Vorsitzende oder sein Vertreter innerhalb von zwei Wochen eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die einen Nachfolger wählt, der als reguläres Vorstandsmitglied die Amtsgeschäfte des ausgeschiedenen Mitglieds übernimmt.

§ 21 [Vorstandssitzung]
Vorstandssitzungen beruft der Vorsitzende mit einer Frist von einer Woche ein.
In Fällen unaufschiebbarer Entscheidungen kann der Vorsitzende durch persönliche Ladung aller Vorstandsmitglieder die Vorstandssitzung auch ohne Einhaltung einer Ladungsfrist einberufen.
Die Leitung einer Vorstandssitzung obliegt dem Vorsitzenden.
Soweit Mitglieder oder Alte Herren Anträge auf Vorstandsentscheidungen einbringen, sind diese auf der nächsten Sitzung zu behandeln.

§ 22 [Kompetenz der Vorstandssitzung]
(1) Der Vorstand berät und entscheidet alle Angelegenheiten des Clubs vorbehaltlich § 13.
Insbesondere kann der Vorstand in Abstimmung mit dem Protektor ohne vorherigen Beschluss einer Mitgliederversammlung notwendige Dinge im Wert von weniger als 1500 € anschaffen.
Des weiteren entscheidet der Vorstand über Verantwortlichkeit und Ersatzleistungen bei Schadensfällen, soweit sie 50 € überschreiten.
(2) Entscheidungen eines Vorstandsmitgliedes im Rahmen eisnes Arbeitsgebietes können durch den Vorstand geändert oder aufgehoben werden.
(3) Bei erheblichen Pflichtversäumnissen eines Mitgliedes kann der Vorstand folgende Strafen verhängen:

Ist von einer der vorstehend beschriebenen Maßnahmen über ein Drittel des Vorstand betroffen, bestimmt der Ehrenausschuss über Ersatz, bis mehr als sechs Personen im Vorstand Stimmrecht haben; sind sowohl der Vorsitzende als auch dessen Stellvertreter betroffen, übernimmt der Protektor kommissarisch den Vorsitz.
In diesem Fall ist durch den Protektor innerhalb von zwei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
(4) Entscheidungen des Vorstands werden mit Mehrheit der in der Vorstandssitzung erschienen Vorstandsmitglieder getroffen.
Alle Entscheidungen legt der Vorsitzende oder sein Vertreter mit Begründung schriftlich nieder und informiert den Betroffenen umgehen über Inhalt und Begründung der Entscheidung, sowie über die Möglichkeit der Anrufung des Ehrenausschusses.
Bei allen Strafen ist das betroffene Mitglied vor einem Vorstandsbeschluss über die Vorwürfe anzuhören.

§ 23 [Altherren-Verband]
Neben dem aktiven Club besteht der Altherren-Verband.
Dieser unterstützt den Club finanziell und ideell und stellt dem Club Boote zur Verfügung.
Alte Herren sind zur Teilnahme am allgemeinen Clubleben und Ruderbetrieb berechtigt, an Mitgliederversammlungen können sie beratend teilnehmen.

§ 24 [Ehrenausschuss]
(1) Der Ehrenausschuss besteht aus dem Protektor, dem Direktor, mindestens einem Altherren-Vorsitzenden und zwei Vertrauensleuten.
(2) Die Vertrauensleute werden entsprechend § 14 von der Jahreshauptversammlung gewählt und dürfen nicht dem Vorstand angehören.
Ein Vertrauensmann verliert sein Amt, wenn er mit Entzug des Stimmrechts gemäß § 22, Abs. 3 oder mit Ausschluss auf Zeit bestraft wird; § 13, Abs. 7 gilt entsprechend.
In diesen Fällen und bei Rücktritt wird nach § 20 verfahren.
(3) Bei Schadensersatzforderungen seitens des Clubs gemäß § 26 und bei Strafen kann das betroffenen Mitglied binnen zweier Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung einem Mitglied des Ehrenausschusses den schriftlich begründeten Antrag stellen, der Ehrenausschuss möge seine Strafe überprüfen.
Ist der Antragssteller selbst Vertrauensmann, bestimmt der Ehrenausschuss über Ersatz. ³Der Protektor kann bestimmen, dass der Antrag aufschiebenden Wirkung entfaltet.

§ 25 [Kassenprüfer]
Die Kassenprüfer überprüfen die Kassenführung des Kassenwartes zum Schluss des Geschäftsjahres und berichten drüber auf der Jahreshauptversammlung,
Das Amt der Kassenprüfer haben die Vertrauensleute inne.

4. Verantwortung und Haftung

§ 26 [Verantwortung und Haftung]
(1) Mitglieder und Anfänger rudern auf eigene Verantwortung.
Eine Beaufsichtigung durch einen Lehrer findet im Allgemeinen nicht statt.
(2) Für Schäden, die durch Fahrlässigkeit oder Vorsatz herbeigeführt werden, sind die Verantwortlichen haftbar.

5. Ehrungen

§ 27 [Ehrungen]
Der Vorstand kann im Einvernehmen mit dem Protektor verdienten bzw. besonders verdienten Mitgliedern, Alten Herren und sonstige Personen die silberne bzw. die goldenen Ehrennadel verleihen.
Weiterhin werden auf der Jahreshauptversammlung Wanderpreise für den/die kilometerbeste(n) Ruderer/Ruderin bzw. Anfänger/Anfängerin sowie das blaue Band für die weiteste Ausfahrt von Steg zu Steg vergeben.

6. Übergangs- und Schlussbestimmungen

§ 28 [Änderungen und Erlass von Satzung und Ordnungen]
(1) Die Satzung kann nach vorheriger Zustimmung des Protektors, des Direktors und der Altherren-Vorsitzenden durch Vorstandsbeschluss mit 2/3-Mehrheit einer Mitgliederversammlung geändert oder durch eine neue ersetzt werden.
Die beabsichtigte Satzungsänderung ist in der Tagesordnung der Mitgliedersammlung vorzusehen und der Änderungsvorschlag zusammen mit der Tagesordnung durch Aushang zu veröffentlichen.
(2) Die Satzung ergänzende Ordnung, insbesondere Ruderordnung und Bootshausordnung, kann der Vorstand ändern.
(3) Alle Satzungs- und Ordnugsänderungen müssen spätestens eine Woche nach Beschluss durch Aushang am Informationsbrett des Clubs jedem Mitglied zugänglich sein. ²Der Aushang darf erst nach zwei Monaten entfernt werden. ³In den Umkleideräumen des Bootshauses hat die geltende Satzung und Ruderordnung auszuhängen.
(4) Diese Satzung verliert ihre Gültigkeit am dem Tage, an dem der Vorstand und eine2/3-Mehrheit einer Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Hauptversammlung nach vorheriger Zustimmung des Protektors, des Direktors und des AHV-Vorsitzenden eine neue Satzung beschließt.

§ 30 [Auflösung des Clubs]
Der Club wird aufgelöst, wenn in einer eigens und ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen Mitliederversammlung 4/5 der Mitglieder für den Auflösungsantrag stimmen und Schuldirektor, Protektor und die Altherren-Vorsitzenden diesem zustimmen.
Bei Auflösung des Clubs fällt das Vermögen dem Altherren-Verband zu.
Dieser ist auch für die eventuelle Bestellung von Liquidatoren zuständig.